GROSSE STOFFE. NEU ERZÄHLT.
Literatur ist kein Museum.
New Dakota Studios entwickelt große Stoffe der europäischen Literatur neu für Kino, Streaming und Fernsehen – als Filme und serielle Formate.
Uns interessieren Geschichten, in denen Menschen gegen Macht, Gesetz und gesellschaftliche Ordnung aufbegehren. Figuren, die schuldig werden können, obwohl sie für das Richtige kämpfen. Liebe, Verrat, Freiheit, Gewalt und die Frage, was ein Mensch bereit ist zu verlieren, um sich selbst treu zu bleiben.
Dabei suchen wir nach einer Filmsprache, die diese Stoffe aus der historischen Distanz holt: körperlich, emotional und konsequent visuell.
Der europäische Western ist eine dieser Sprachen.
Mit GÖTZ VON BERLICHINGEN, MICHAEL KOHLHAAS und DIE RÄUBER entsteht eine Reihe großer deutscher Literaturstoffe, die ihre Herkunft nicht verleugnet – und sich trotzdem anfühlen soll, als würden wir diese Geschichten zum ersten Mal erzählen.
GÖTZ VON BERLICHINGEN
Ein europäischer Western frei nach Goethe.
Inspiriert von der historischen Figur und Goethes berühmtem Schauspiel erzählt GÖTZ VON BERLICHINGEN eine neue, fiktionale Geschichte über Freiheit, Schuld, Liebe und den Preis einer Legende.
Deutschland, 1528.
Drei Jahre nach den blutigen Bauernaufständen ist Götz von Berlichingen Ritter, Kriegsmann und längst ein Mythos. Seine eiserne Hand ist zum Zeichen eines Mannes geworden, der sich keiner Macht unterwerfen will. Doch nun steht nicht mehr sein Leben auf dem Spiel, sondern sein Name.
Während Götz in Gefangenschaft um seine Ehre kämpft, führt die Geschichte zurück in das Jahr 1525 – in eine Welt, in der die alte Ordnung zerbricht und Recht längst nicht mehr dasselbe bedeutet wie Gerechtigkeit.
Doch Götz ist nicht allein das Zentrum dieser Geschichte.
Dorothea, seine Frau, wartet nicht auf seine Rückkehr. Sie handelt. Sie nutzt Verbindungen, riskiert ihre Stellung und entwickelt einen Plan, der ihn aus der Gefangenschaft führen könnte. Schließlich zwingt sie Götz zu einer Entscheidung, die schwerer wiegt als jeder Kampf, den er zuvor geführt hat: Was bleibt von einem Mann, wenn Stolz, Freiheit und Liebe nicht länger gleichzeitig zu retten sind?
GÖTZ VON BERLICHINGEN wird nicht als konventioneller Ritterfilm erzählt, sondern als harter, melancholischer europäischer Western: Pferde und offene Landschaften, Gefangenschaft und Flucht, Macht und Willkür, ein persönlicher Ehrenkodex – und anstelle des Revolvers eine eiserne Hand.
Im Zentrum stehen ein Mann, dessen Mythos zu seinem Gefängnis geworden ist, und eine Frau, die bereit ist, diesen Mythos herauszufordern.
Eine Geschichte über Freiheit. Über Liebe. Und über den Preis, den beides verlangt.

